Eintauchen ins Paradies – Urlaub auf den Malediven

Stress im Büro, hektischer Alltag, winterlicher Dauerregen: da werden Landschaften zu Traumreisen, die auf kitschigen Postern Solarien und Saunalandschaften ausschmücken. Endloser Sandstrand unter den Füßen, das Rauschen des azurblauen Meeres, in der Hand eine frische Kokosmilch von den angrenzenden Palmen…das ist Urlaub auf den Malediven und Realität in Form von 1197 Inseln rund 500 Kilometer südwestlich von der Südspitze Indiens.

Weitläufigkeit trotz zahlreicher Inseln

Nach einem 10stündigen Flug entdecken Europäer seit 1972, gut vorbereitet umgekleidet, die sensationelle Landschaft beim beeindruckenden Anflug auf Male. Nur knapp erheben sich die rund 90 touristischen Inseloasen über den Meeresspiegel. Insgesamt sind etwas mehr als 200 Inseln bewohnt, allerdings hält die Regierung – abgesehen von organisierten Tagestouren – die Inseln der islamischen Einheimischen von den touristischen Domizilen mehr oder minder strikt getrennt.

Jede Insel entspricht genau einem Dorf, was auch eine solche Bezeichnung in der Sprache der Malediver überflüssig macht. Für den Ruhe spendenden Urlaub auf den Malediven bei rund 30 Grad wird noch etwas überflüssig: Uhren und Zeit. Weitläufigkeit sorgt dafür, dass Sonne und Meer auch fern von jeder Menschenseele genossen werden können.

Malediven: Pure Romantik

Wer daran gedacht hat, die Liebe seines Lebens mit einzupacken, wird mit Romantik überhäuft. Singles müssen aber nicht den Kopf in den feinen, weißen Sand stecken. Einfach die Seele baumeln lassen, den lästigen Alltag vergessen und relaxen. Nichtstun fällt leicht im Urlaub auf den Malediven. Wer doch aktiv werden möchte, begibt sich auf Tauchtour in die faszinierende Unterwasserwelt voller Korallen und farbenfroher Fische. Bereits ein Schnorchel-Set im Gepäck reicht aus, um die Schönheit unter der Wasseroberfläche zu entdecken. Nach dem himmlischen Sonnenuntergang wartet die heimische Küche mit ihren Fischspezialitäten auf. Gegrillter Thunfisch oder ein typisches, durchaus scharfes Fischcurry namens Masbaiy, tropische Früchte zum Dessert und ein exotischer Cocktail warten im Garten Eden auf „Adam und Eva“, um den Tag zu beschließen.

Foto: Olga Khoroshunova – Fotolia.com

Phuket lässt keine Wünsche offen

Long boat in Bucht auf Phuket, Foto: © Christian Delbert, Fotolia.com

Long boat in Bucht auf Phuket, Foto: © Christian Delbert, Fotolia.com

Die wohl bekannteste und auch größte Insel Thailands ist Phuket, die „Perle der Andamanensee“. Mit ihren zauberhaften weißen Stränden, der abwechslungsreichen bergigen Landschaft und der faszinierenden Flora und Fauna zieht sie zahlreiche Touristen Jahr für Jahr aufs Neue an. Dennoch lässt sich hier auch immer noch ein ruhiges Plätzchen finden, wenn man sich fernab vom Trubel mal ganz allein erholen möchte.

Phukets beste Reisezeit

Die beste Zeit, um einen unvergesslichen Allinclusive-Urlaub in Phuket zu erleben, ist von Januar bis März – genau richtig, um dem trüben Winter in Deutschland zu entfliehen. Zwar fällt die Temperatur auch im Rest des Jahres hier fast nie unter 25 Grad, aber die Anzahl der Regentage ist gerade von April bis November so hoch, dass man diese Zeit besser meiden sollte. Außerdem ist es ab März mit etwa 35 Grad beinahe zu heiß, um sich entspannt erholen zu können.

Unterwegs nach und in Phuket

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Phuket zu erreichen. Im Norden ist die Insel durch die Thaotherpkrasattri-Brücke mit dem Festland verbunden, sodass eine Anreise mit Bus und Bahn möglich ist, ansonsten gibt es auch verschiedene Direktflüge von Bangkok oder Sinagpor. Sollte man sich allerdings dennoch für den Bus von Bangkok nach Phuket entscheiden, so ist eine Anreise in einem komfortablen Reisebus absolut empfehlenswert, da die Strecke mit ihren 850 Km andernfalls sehr, sehr lang werden kann.
Möchte man nun seinen Allinclusive-Urlaub nicht gänzlich an ein und demselben Strand verbringen, sondern sich noch ein wenig mehr von der Insel ansehen, empfiehlt es sich, die ortsüblichen kleinen Motorräder auszuleihen, oder auch ein Auto. Denn die öffentlichen Verkehrsmittel sind nicht besonders zahlreich vertreten und ein Taxi ist vergleichsweise teuer.

Phukets Leben: am Strand und bei Nacht

So schön die Strände, so zahlreich auch die Touristen. Auf Phuket gibt es zweifelsfrei einige der schönsten Strände, die man sich vorstellen kann. Sucht man Anschluss und auch ein abwechslungsreiches Nachtleben mit Bars, Restaurants und Clubs, so ist der Strand und das Nachtleben in Patong ideal. Doch trotz seiner großen Beliebtheit ist dieser Strand noch immer weitläufig, und das klare und saubere Wasser lädt zum ausgiebigen Schwimmen und Baden ein. Auch gibt es in Patong jede Menge Möglichkeiten, ganz nach Lust und Laune Shoppen zu gehen. Maßgeschneiderte Kleidung und auch Schuhe, Textilien von hoher Qualität und Unterhaltungsmedien – es gibt nichts, das es hier nicht gibt, und alles zu äußerst günstigen Preisen.
Wer es aber im Allinclusive-Urlaub wenig ruhiger liebt, der sollte an die südlich von Patong gelegenen Strände Karon und Kata fahren, oder auch Hat Nai Harn, ganz im Süden der Insel, ist wunderschön und wesentlich weniger überfüllt. Allerdings ist auch hier die Möglichkeit der nächtlichen Unterhaltung um einiges eingeschränkter. Für diejenigen, die sich in ihrem Urlaub nach absoluter Ruhe und Einsamkeit sehnen, bietet Phuket im Norden die idealen Bedingungen.

Phuket: atemberaubende Ausflüge

Nicht nur Phukets eigene Landschaft und Strände sind für ihre Schönheit berühmt, sondern auch die zahlreichen nahegelegenen Ausflugsziele. Die meisten lassen sich bequem und schnell mit den öffentlichen Booten oder Fähren erreichen, so zum Bespiel die bekannten Strände von Koh Phi Phi (Schauplatz von „The Beach“), die zauberhaften Buchten vor Krabi oder auch die beeindruckenden Felsformationen von Phang Nga Bay, die sich leicht mit einem Kanu erforschen lassen.

Wird der trübe Winter hier mal wieder allzu lang und die Sehnsucht nach Sonne, Meer und abwechslungsreicher Erholung zu groß, ist ein Urlaub auf dieser Trauminsel ein absolutes Muss. Und im Anschluss ist der deutsche Frühling dann auch gar nicht mehr so weit.